| » Bericht 24h Übung |
|
Bericht der Berufsfeuerwehrtag 2010 Auch in diesem Jahr führte die Aacher Jugendfeuerwehr eine 24h Übung durch. Diese fand am 08.05. von 9:00 Uhr bis am 09.05. um 9:30 statt. Sinn dieser Übung ist es, den Jugendlichen das Leben einer Berufsfeuerwehr zu zeigen und sie auf kommende Einsätze in der aktiven Wehr vorzubereiten. Auch dieses Jahr gab es sechs Einsätze für die Jugend der Gemeinde, welche alle durch die Vorbereitung und das Wissen eines Jugendfeuerwehrlers gemeistert wurden. Wir trafen uns um 9:00 Uhr am Gerätehaus und bezogen zuerst einmal unsere Feldbetten im Probelokal des Fanfarenzugs. Anschließend begannen die ersten theoretischen Unterrichtsstunden. Der Löschangriff und die Beladung unserer Fahrzeuge war Thema dieser Einheit. Kurz nach Abschluss dieser Theorie bekamen unsere Jungs bereits die erste Alarmierung. Ein Behälter mit Altöl, der auf einem Radlader geladen war, lief in der Hegaustraße aus und zu allem Überfluss war auch noch eine Person verletzt, die unter dessen Räder gekommen war. Doch dies brachte den Feuerwehrnachwuchs nicht aus der Ruhe. Zuerst wurde die Person mit Hilfe einer Trage gerettet und betreut und anschließend das Öl- Leck abgedichtet. Anschließend wurde das ausgelaufene Öl durch Ölbindemittel aufgenommen und die Straße gereinigt. Zurück im Gerätehaus gab es dann zunächst wieder eine Unterrichtseinheit, nämlich wie man eine Person rettet und fachgerecht aus der Gefahrenzone bringt. Nun nahte bereits das Mittagessen, mit selbst gekochten Spaghetti konnte ein Grinsen in die Gesichter der kompletten Mannschaft gezaubert werden. Nachdem die Bäuche gefüllt waren und man sich bereits auf eine wenig Ruhe eingestellt hatte, kam auch schon der nächste Einsatz. Unsere Truppe wurde zu einem Sperrmüllbrand im Neubaugebiet gerufen. In der König- Rudolf- Straße brannte ein Haufen Sperrmüll lichterloh als die Jugendfeuerwehr eintraf. Auch hier wurde nicht lange gefackelt. Ein Löschangriff wurde aufgebaut und das Feuer wurde effektiv über drei Rohre bekämpft. Nach kurzer Zeit war auch dieses Feuer „schwarz“, also gelöscht und wir rückten wieder ab. Nun gab es über den Mittag etwas Freizeit, welche dafür genutzt wurde am Tischkicker zu spielen oder sich einer gewaltigen Kissenschlacht hinzugeben. Doch auch diese Freizeit wurde wieder durch einen Einsatz unterbrochen. Eine Person war auf dem Aacher Schrottplatz zwischen zwei Fahrzeugen eingeklemmt. Hier zeigte sich die Jugendfeuerwehr von ihrer technischen Seite. Mit Hilfe eines Lufthebers und einer Druckluftflasche konnten die beiden Fahrzeuge langsam auseinander gedrückt werden. Nachdem dies geschehen war, wurde die eingeklemmte Person mit Hilfe einer Rettungstrage gerettet und versorgt. Nachdem auch dieser Einsatz erfolgreich beendet war, gab es am Gerätehaus noch etwas Unterricht in verschiedenen Themen. Doch nicht lange währte diese Ruhe. Denn der nächste Alarm ging bereits ein, ein Flächenbrand auf dem Parkplatz des Sportplatzes in Aach. Dieser wurde mit Feuerpatschen bekämpft und anschließend durch den Schnellangriffsschlauch nachgelöscht. Danach ging es wieder ins Gerätehaus zum wohlverdienten Abendessen. Mit mitgebrachten Salaten und einigen Steaks konnte auch der abendliche Hunger gestillt werden. Doch auch nach diesem Essen gab es keine Ruhe. Schon wieder musste unsere Jugendfeuerwehr zum Einsatz ausrücken. Es brannten einige Mülleimer auf dem Parkplatz am Friedhof, welche mithilfe von Kübelspritze und dem neuen Highcafs- System, welches ein Wasser und Brandbekämpfungsmittelgemisch versprüht, gelöscht werden konnten. Als auch dieser Einsatz gemeistert war, ging es zurück zum Gerätehaus um den Rest des Abends zu genießen. Nach einigen Spielen und etwas Fussball auf dem Rathausplatz wurde es für die Jüngsten Zeit für das Bett. Kurz darauf folgten dann auch die Älteren und auch die Jugendleiter. Der nächste Morgen ging wieder einmal mit einem Alarm los, denn Leider kann man sich nicht aussuchen wann es brennt. Etwa um 7:00 Uhr wurde die Nachwuchswehr zu einem Fahrzeugbrand im Gewerbegebiet alarmiert. Als die Jungs jedoch ankamen war das Feuer bereits unter Kontrolle gebracht worden, was hieß, dass dies ein Fehlalarm war, aber so etwas gibt es nun eben auch einmal. Anschließend wurde noch gemeinsam gefrühstückt und aufgeräumt. Nachdem auch dies geschehen war, wurden die Jugendlichen noch nach Hause gefahren und schöne aber auch anstrengende 24 Stunden waren vorbei. Bedanken möchten wir uns beim Fanfarenzug Stadt Aach für die Bereitstellung ihres Probelokals als Schlafraum, wie auch bei den Kameraden der aktiven Wehr, welche die Einsätze organisiert haben. Außerdem bedanken wir uns bei allen die in diesem Jahr auf irgendeine Weise zum Gelingen der Übung beigetragen haben. » weitere Berichte « » Bilder « |